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Neue Ausbildungskurse 2017/18 (Grund- und Aufbaukurs Mediation)

Der Grundkurs Mediation und Konfliktschlichtung XI/2017-18 beginnt am 11./12.8 2017 (Frübucherrabatt bis 29.02.2017) und umfasst 8 Seminarblöcke sowie Hospitationen, Supervisionen (20 Std.) und Intervisionen (15 Std.) mit einem Gesamtumfang von insg. 130 Std. (Zeitstunden). Die Seminare finden jeweils freitags 16-20.30 Uhr und samstags 10-17.30 Uhr in den Räumen der Waage statt. Die Gruppengröße ist auf (max.) 16 Personen begrenzt. Die Seminare werden i.d.R. von 2 Trainern geleitet. → ausführliche Ausschreibung

Ausgebucht – Sichern Sie sich einen Platz auf der Warteliste oder für den Ausbildungsgang 2017/18!

Der Aufbaukurs Mediation X/2017-2018 beginnt am 25./26.08.2017 (Frühbucherrabatt bis 29.02.2017!) und umfasst 6 Seminarblöcke sowie Hospitationen (3 Std.), Supervisionen (10 Std.) und Intervisionen (mind. 20 Std.) sowie ggf. die Betreuung der Abschlussarbeit mit einem Gesamtumfang von insg. 95 Std. (Zeitstunden).
Themenschwerpunkte: Mediation in Unternehmen und Organisationen, Mediation in Gruppen und Teams, Mediation in Familiensystemen. Die Seminare finden jeweils freitags 16-20.30 Uhr und samstags 10-17.30 Uhr in den Räumen der Waage statt. Die Gruppengröße ist auf (max.) 16 Personen begrenzt. → ausführliche Ausschreibung

Nur noch zwei freie Plätze (Stand 30.06.2017) !! Jetzt noch schnell anmelden!

Informationen über die Konzeption der Ausbildung und die detaillierten Ausschreibungen mit Terminen und Curriculum etc. finden Sie auch hier –> Ausbildungskurse

 

Kluge Köpfe zu Gast …. – Das Salonfestival in der Waage am 07.11.2017 – 19.00 Uhr

Im Herbst wird die Waage Hannover Gastgeber für „das salonfestival“ sein. Dies ist ein bundesweites Netzwerk von kulturbegeisterten Gastgebern, das in derzeit 14 Städten Deutschlands Konzerte, Lesungen und Vorträge in privaten und gewerblichen Räumen zur Aufführung bringt und mit privaten Mitteln fördert. Das Motto lautet: Kultur leben, Gesellschaft gestalten.

Am Dienstag, dem 07.11., um 19 Uhr wird Prof. Christian Pfeiffer unser Gast und Vortragender sein. Das Thema lautet:

Gewalt in der Familie  –  Wege aus der Gewaltspirale
Auswirkungen, Entwicklungstrends und Perspektiven

In den in Deutschland lebenden Familien haben sowohl die körperliche als auch die sexuelle Gewalt in den letzten 40 Jahren deutlich abgenommen. Besonders die Kinder haben davon stark profitiert. Aber es gibt auch Ausnahmen. Ein Beispiel sind die Tötungsdelikte gegenüber Frauen. Zudem ist offen, wie sich die starke Zuwanderung aus Ländern auswirkt, die von männlicher Dominanz geprägt sind. Neben der Darstellung der hierzu vorliegenden Forschungsbefunde wird der Vortrag auch die Frage erörtern, wie die positiven Trends weiter gestärkt werden können.

Der Referent Prof. Dr. iur. Christian Pfeiffer ist Jurist und Kriminologe; er war von 2000 bis 2003 Justizminister des Landes Niedersachsen und bis 2016 Direktor des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen sowie Inhaber eines Lehrstuhls für Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzug an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover. Bekannt geworden ist Prof. Pfeiffer insb. auch durch seine Forschungen im Hinblick auf Integrationsthemen, innerfamiliäre Gewalt sowie Medienkonsum und Gewalttätigkeit.

Wir freuen uns, wenn auch Sie am Salonfestival teilnehmen und durch mit dazu beitragen aktuelle und unsere Gesellschaft betreffende Themen in einem persönlichen Rahmen zu diskutieren.

Tickets sind erhältlich über die Organisation „das salonfestival“ → Tickets

Workshop Interkulturelle Kompetenz in der Mediation

Workshop Interkulturelle Kompetenz in der Mediation

Die Weiterbildung „Vertiefung Interkulturelle Kompetenz in der Mediation“ richtet sich an Mediator*innen, die bereits interkulturell fortgebildet oder inter-/trans-/multikulturell aufgewachsen sind und/oder langjährig in interkulturellen Teams arbeiten. Dieser Fortbildung stellt somit eine Vertiefung des Themas für Menschen da, die mit dem Thema nicht ganz unvertraut sind.

Inhaltlich werden vertiefende Aspekte der interkulturellen Kompetenz im Kontext von Mediation, wie die Arbeit mit kulturellen Dimensionen, die Entwicklung der (trans-)kulturellen Identität im Mediationskontext, die Gestaltung von transkulturellen Selbst- und Fremderfahrungen, die Frage nach gelungenen Konstruktionen interkultureller Mediationen etc. erörtert. Zudem kann auch ein Blick auf die interkulturelle Kompetenz und die kulturbezogenen Dynamiken im Team geworfen und die Frage interkulturell kompetenter Führung in Team und Mediation aufgeworfen werden.

Interkulturelle Kompetenzen werden auf kognitiver, verhaltensorientierter und affektiver Ebene diskutiert, theoretisch erläutert und in Übungen praktisch erfahrbar gemacht. In der Vertiefung wird dabei die affektive Auseinandersetzung verstärkt einbezogen, die eine Reflexion und psycho-emotionale Persönlichkeitsarbeit im Sinne der interkulturellen Kompetenz auf tieferer Ebene ermöglicht. Dabei geht es u.a. auch um die Arbeit mit Stereotypen und Vorurteilen, Licht und Schatten in der interkulturellen Arbeit.

Modelle interkultureller Mediation sowie deren Transfer bzw. Implementation in die hiesige Alltagspraxis können betrachtet und ihre Herausforderungen erläutert werden. Gesprächsführung, -techniken und Haltung können thematisiert werden. Eigene Erfahrungen aus interkulturellen Mediationen können als Beispiele dienen und praktisch bearbeitet werden.

Die Weiterbildung ist methodisch vielfältig aufgebaut und bezieht theoretische Inputs, Diskussionen, Reflektionen, Fallbeispiele, Übungen, kleine Simulationen und Videomaterialien ein.

Trainerin:  PD Dr. habil. Claude-Hélène Mayer, PhD, PhD; Mediatorin & Ausbilderin für Mediation (BM), Systemische Beraterin und Therapeutin, Lehrtherapeutin (SG)

Termin/Ort:   15.08.20179.00-17.00h in der Waage Hannover (Friesenstraße 14 in 30161 Hannover)

Zielgruppe:    Mediator*innen, die bereits interkulturell fortgebildet oder inter-/trans-/multikulturell aufgewachsen sind und/oder langjährig in interkulturellen Teams arbeiten (max. 30 Teilnehmende).

Kosten:  110€ inkl. Tagungsgetränke; für Alumni und KooperationspartnerInnen der Waage Hannover 90€.

Verbindliche Anmeldungen bei der Geschäftsstelle der Waage Hannover via fax: 0511- 700 521 41.

Auf Seite 2 des pdf-Dokuments finden SIe das Anmeldeformular.
Workshop Interkulturelle Kompetenz in der Mediation

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

 

Stellenangebot: Mediator*in in Teilzeit

Die Waage Hannover e.V., das gemeinnützige Mediationszentrum in Hannover, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n nach den fachlichen Standards der Mediationsbundesverbände (BAFM, BM bzw. BMWA) ausgebildete Mediator*in für eine zunächst befristete Teilzeitstelle (ca. 20 Std.) als Mediator*in und Koordinator*in dem Modellprojekt Restorative Justice.  Die Tätigkeit wird angelehnt an TVöD mit E 10 vergütet; alle Mediator*innen der Waage sind in die verpflichtende Supervision und in einem intensiven Fortbildungsprogramm eingebunden.  Erwartet wird neben der Tätigkeit als Mediator*in auch ein darüber hinausgehendes Engagement insb. in der Projektentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit. Die/der Mediator*in sollte über eine abgeschlossene Hochschulausbildung bzw. vergleichbare berufliche Grundqualifikation im psycho-sozialen, juristischen oder anderen vergleichbaren Bereichen verfügen. Erfahrung in den Bereichen Familien- und/oder strafrechtlich relevante Konflikte und Restorative Justice sind wünschenswert.  Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen senden Sie bitte via Email (nebst entsprechender Nachweise im pdf-Format) an die Geschäftsstelle der Waage Hannover unter info@waage-hannover.de

Interkulturelle Kompetenz in der Mediation – Restorative Justice – Waage auf dem Deutscher Präventionstag 2017 in Hannover

Die Waage informiert beim Deutschen Präventionstag über „Interkulturelle Kompetenz in der Mediation“

„Unsere Stipendiaten sind keine Dolmetscher, sondern gleichberechtigte Mediatoren“, sagte Dorothee Wahner, Mediatorin bei dem Verein Waage Hannover, jetzt beim 22. Deutschen Präventionstag in Hannover. Sie stellte das Projekt „Interkulturelle Kompetenz“ vor, bei dem die Waage Mediatoren mit Migrationshintergrund ausbildet.

Waage Hannover auf dem Dt. Präventionstag 2017 (von links: Doro Wahner, Dr. Lutz Netzig, Rajiny Kumaraiah)

Diese sind anschließend in der Konfliktvermittlung tätig. „Es ist von Vorteil, wenn bei einer Mediation, an der Klienten mit Migrationshintergrund beteiligt sind, einer der Mediatoren die Muttersprache der Medianten beherrscht“, berichtete die Stipendiatin Rajiny Kumaraiah. „Sind starke Gefühle wie Ärger oder Angst im Spiel,werden bei Klienten oft alte Kindheitsmuster aktiviert. Die Medianten können sich dann in ihrer Muttersprache viel besser ausdrücken.“ Oft hätten Klienten mit Migrationshintergrund auch Angst, dass Gesagtes später gegen sie verwendet werden könnte, wie zum Beispiel Informationen über häusliche Verhältnisse, die an das Jugendamt weitergegeben würden. Sie vertrauten dann eher einem muttersprachlichen Mediator. Kumaraiah betonte, die Wichtigkeit von Konfliktvermittlung bei Streitigkeiten, an denen Ausländer beteiligt seien. „Es ist besser, mit den Menschen zu reden, statt gleich die Polizei zu holen. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die einen Streit ausgelöst haben“, sagte die aus Sri Lanka stammende Mediatorin.

Wahner stellte zwei Fallbeispiele vor, bei denen die Waage mit der Hilfe von muttersprachlichen Mediatoren in Konflikten erfolgreich vermitteln konnte. Zum einen handelte es sich dabei um einen Nachbarschaftskonflikt zwischen Bewohnern einer neu eingerichteten Asylbewerberunterkunft und alteingesessenen Stadtteilbewohnern,

Waage-Mediatorinnen Rajiny Kumaraiah und Dorothee Wahner (v.r.) im Gespräch mit Thomas Hermann, Bürgermeister und Leiter des Kommunalen Präventionsrates in Hannover

zum anderen um einen Fall häuslicher Gewalt bei einem aus Iran stammenden Ehepaar. Wahner wies weiter darauf hin, dass das Projekt „Interkulturelle Kompetenz“ auch im Team der Waage zu Lerneffekten geführt habe. „Auch wir denken in Schubladen und haben Vorurteile“, sagte sie. „Der Kontakt mit den Stipendiaten hat unseren Horizont erweitert und zum Abbau von Vorurteilen beigetragen.“ Das Projekt „Interkulturelle Kompetenz“ wird von der Klosterkammer Hannover gefördert und existiert seit 2011. Fragen aus dem Publikum, wie zum Beispiel nach der Freiwilligkeit der Medianten und ihrem Zugang zu einer Mediation beantwortete Waage-Mediator Dr. Lutz Netzig, der zuvor den Verein Waage vorgestellt hatte. Er wies darauf hin, dass einige der Stipendiaten hauptberuflich in Flüchtlingsheimen arbeiteten und so den Kontakt zwischen der Waage und potenziellen Klienten herstellen könnten. „Die Bereitschaft zu einer Konfliktklärung ist bei Menschen mit Migrationshintergrund groß“, sagte Kumaraiah. „Sie wollen sich integrieren und nicht zusätzlich zu den bereits vorhandenen Schwierigkeiten des Integrationsprozesses noch weitere Konflikte mit sich herumtragen.“

Weitere Informationen zum Projekt Inerkulturelle Kompetenz finden Sie → hier.

Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz fordert Stärkung der „restorative justice“

Für die Förderung des Ausgleichs zwischen Tätern und Opfern als Alternative zur Strafe sprach sich auch Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz bei dem Präventionstag aus. „Im Bereich ‚restorative justice‘ (wiederherstellende Gerechtigkeit) müssen wir noch mutiger werden“, sagte sie in ihrer per Video eingespielten Rede. Die Orientierung am Opfer und die Einbeziehung aller an der Straftat Beteiligten seien Kernanliegen der „restorative justice“, die in anderen Ländern bereits erfolgreich praktiziert werde. „Es tut auch der Gesellschaft gut, wenn es eine Begegnung zwischen Tätern und Opfern gibt. Mit diesem Thema müssen wir uns mehr und intensiver auseinandersetzen.“ Neben dem Täter-Opferausgleich (TOA) gebe es auch andere Instrumente der „restorative justice“, wie zum Beispiel „Runde Tische“. Bis vor etwa dreißig Jahren seien Opfer einer Straftat von der Justiz und der Gesellschaft „stiefmütterlich“ behandelt worden, inzwischen würden Belange des Opfers stärker berücksichtigt. Seit 1986 gebe es ein Opferschutzgesetz, die zuletzt Anfang 2017 erfolgte Änderung des Gesetzes betone den Vorrang der Opferinteressen bei der Aufklärung und Verfolgung von Straftaten. Die Erfahrung aus der 2011 eingerichteten Landes-Stiftung Opferhilfe zeige, dass es Opfern von Straftaten weniger um einen finanziellen Ausgleich gehe, sondern um psychosoziale Hilfe und Beratung bei der Verarbeitung einer Straftat. Die Ministerin forderte weiter Hilfe für eine „neue Opfergruppe“, den Adressaten von Hassbotschaften im Internet. Ihnen müsse ermöglicht werden, sich selbst aktiv zur Wehr zu setzen und einen Ausgleich vom Täter zu fordern. Dazu bräuchten sie eine Auskunft über die Identität des Täters. „Die Durchbrechung der Anonymität im Internet ist zwingend“, sagte Niewisch-Lennartz. „Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der zunehmenden Verbreitung des Hasses im Internet entgegenzutreten.“

Der Deutsche Präventionstag findet seit 1995 an wechselnden Standorten statt. Er ist der größte europäische Kongress zur  Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche. Das Leitthema des 22. Deutschen Präventionstages in Hannover lautete „Prävention und Integration“.

Text und Fotos: Sabine Dörfel

18. Juni – Tag der Mediation

Am 18. Juni ist (wieder) der Tag der Mediation, der von den großen deutschsprachigen Mediationsverbänden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Rahmen der „Wiener Erklärung“ von 2013 ins Leben gerufen wurde.

Mediation, das bedeutet die Klärung von Konflikten in einem strukturierten Verfahren mit Hilfe von unparteiischen, neutral-allparteilichen Dritten, den Mediatoren. Deren Aufgabe ist die Schaffung eines geeigneten Rahmens zur Konfliktlösung, während die Streitparteien für die Inhalte des Lösungsprozesses verantwortlich sind (→ hierzu siehe Glossar). Mediation stellt damit eine sehr erfolgreiches Verfahren dar, um Klarheit in Konflikten zu finden und gemeinsame Lösungsansätze zu erarbeiten.

Bei bestehenden Konflikten helfen die Mediationsverbände, einen Überblick über mögliche MediatorInnen zu schaffen und bei Bedarf die geeigneten Mediatoren zu finden. Die deutschen Mediationsverbände, die Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation (BAFM), der Bundesverband Mediation (BM) und der Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt (BMWA) gewährleisten durch ihre hohen Ausbildungsstandards und ihre Zertifizierungsverfahren eine besondere Qualität des Mediationsverfahrens.

Bei der Waage Hannover sowie den Regionalgruppen der Bundesverbände BMWA, BAFM und BM können Sie sich weiter über das Thema Mediation informieren und Fragen zum Mediationsprozess sowie Fortbildungsmöglichkeiten erhalten.

Streit mit dem Nachbarn?

Streit mit Nachbarn?  Bei Streitigkeiten glättet ein klärendes Gespräch oft die Wogen, das gilt auch unter Nachbarn. Deshalb sollten Mieter immer offen für eine Aussprache sein, um zumindest zu versuchen, eine einvernehmliche Regelung des Streits zu versuchen. Nicht immer gelingen solche Aussprachen, vor allem wenn diese nicht durch einen unparteiischen Dritten, einen sog. Mediator, begleitet werden, der zwischen den Streitparteien fachkundig vermitteln kann. Wer nicht zumindest zu einer Aussprache und dem Versuch einer einvernehmlichen Lösung bereit ist, riskiert im schlimmsten Fall eine Kündigung, so das Urteil des Amtsgerichts Augsburg vom 05.05.2017 – 25 C 974/16. In dem Prozess hatte der betroffene Mieter zugegeben, dass die Situation zwischen ihm und den anderem Mietern konfliktbeladen sei. Eine Aussprache zur Beilegung des Streits aber lehnte er ab. Die Richter hatten daraufhin betont, dass es nicht darauf ankomme, wer für den Unfrieden in dem Mietshaus ursprünglich verantwortlich war. Es bestehe für den Mieter „die Verpflichtung, zur Beilegung des Konfliktes beizutragen und nicht die Bemühungen des Vermieters und der anderen Mieter durch Verweigerungshaltung zu verhindern“. Die Blockadehaltung des Mieters rechtfertige eine fristgemäße Kündigung, entschied das Gericht.

Quelle: AG Augsburg
PM 05.05.2017 zum Urteil 25 C 974/16 – 08.11.2016
(vgl. Süddeutsche Zeitung 26.05.2017/S. 38)