Qualitätssicherung

Vielfalt und Qualitätssicherung in einem großen MediatorInnen-Team – Das Mediationszentrum Waage Hannover e.V.

Die  Waage Hannover ist bundesweit und international dafür bekannt, von Beginn an immer wieder innovative Projekte initiiert und umgesetzt zu haben. Dies ist erfolgreich nur möglich, wenn  gleichzeitig der Qualitätssicherung im laufenden Arbeitsalltag und hierbei insbesondere der Weiterqualifizierung der als Vermittler tätigen Mitarbeiter ebenso viel Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Auf die Auswahl und Qualifizierung der für die Waage tätigen Personen wird besonderer Wert gelegt. Die Mitarbeiter der Waage kommen aus unterschiedlichen Quellberufen (u.a. Dipl. Sozialarbeiter/Sozialpädagogen; Juristen, Ingenieure/Physiker, Betriebswirte/Kaufleute, Lehrer) und verfügen über eine langjährige Berufserfahrung. Die freien Mitarbeiter stehen teilweise noch aktiv im Beruf, teilweise sind sie (früh)pensioniert und können sich zeitlich in einem großen Umfang (mind. 4-5 Std.) die Woche, für die Waage engagieren. Auch einige der freien Mitarbeiter verfügen neben der Mediationsausbildung über weitere (therapeutische) Zusatzqualifikationen und haben mittlerweile eine mehr als 10jährige Erfahrung im Bereich TOA und Mediation. Sie bereichern das Teamsitzungen nicht nur durch ihre (interdisziplinäre) Berufs- und Lebenserfahrung, ihre herausfordernden, lebensnahen Fragestellungen, sondern vor allem durch ihre von besonderem Engagement geprägte professionelle Fallbearbeitung.

Die Ausbildung der Mediatoren erfolgt in Kooperation mit dem Servicebüro für Täter-Opfer-Ausgleich in Köln und orientiert sich an den Ausbildungsstandards des Bundesverbandes Mediation (BM) sowie des Bundesverbands Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt (BMWA). Geeignete Teilnehmer der Ausbildungsgänge erhalten ein Angebot, als freie Mitarbeiter der Waage (ehrenamtlich) tätig zu sein.

Teilweise trifft der Einsatz von nicht hauptamtlich beschäftigen Mediatoren reflexartig auf Widerstand („Ehrenamtliche können das nicht, sie sind nicht ausgebildet und nicht erfahren). Dieser entspringt allerdings einem mangelnden Wissen um die Konzeption und Praxis der Waage Hannover. Nicht die Art der Beschäftigung, sondern die Fachlichkeit und Professionalität ist das entscheidende Kriterium. Alle (hauptamtlichen und freien) Mitarbeiter der Waage, die in der Vermittlung tätig sind, sind nach den Zertifizierungssstandards der Bundesmediationsverbände BM und BMWA bzw. des TOA-Servicebüros ausgebildete Mediatoren, sie sind eingebunden in ein interdisziplinäres Team, nach einer mehrjährigen, von Lehrtrainern und Supervisoren angeleiten Tätigkeit auch praxiserfahren und (über)erfüllen das zu Recht für Mediatoren erwartete Qualifikationsniveau.

Hauptamtliche wie freie Mitarbeiter der Waage sind kontinuierlich in die Bemühungen zur Qualitätssicherung eingebunden. Dies betrifft insbesondere:

  • Aus- und Fortbildung (intern wie extern)
  • Regelmäßige angeleitete Fallreflexion
  • Wöchentliche Teambesprechungen
  • monatliche Gesamtteamsitzungen; hierzu werden regelmäßig externe Referenten vor allem aus dem Kreis der Kooperationspartner eingeladen
  • externe Supervision.

2006 erhielt die Waage als eine der ersten TOA-Fachstellen in Deutschland das Gütesiegel der Bundesarbeitsgemeinschaft TOA, welches im Jahr 2011 um weitere 5 Jahre verlängert wurde.

Waage Hannover – geprüfte Qualität

guetesiegel-toaDie hohe Qualität der Arbeit der Waage damit bundesweit anerkannt. Dies gilt freilich nicht nur für den Bereich des TOA. 2011 wurde die Waage für das Mediationsangebot in familienrechtlichen Konflikten mit dem Win-Winno-Preis der internationalen DACH-Mediationsvereinigung ausgezeichnet.