Umgang der Waage mit der Corona-Pandemie und die Konsequenzen für unsere Arbeit

Mitteilung an die Kooperationspartner und Förderer der Waage

Die Waage folgt den Empfehlungen der Bundesregierung und des Robert-Koch-Instituts. Selbstverständlich werden die gebotenen Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen strikt eingehalten. Mitarbeiter*innen, die in Berührung mit Corona infizierten Personen waren oder Erkältungssymptome zeigen, verbleiben 2 Wochen in häuslicher Quarantäne.

Seit dem 16.3.2020 wurden persönliche Gespräche vorübergehend ausgesetzt, um die Infektionsketten zu unterbrechen und mögliche Ansteckungen mit dem Virus zu vermeiden. Die Fälle der Waage werden weiterhin bearbeitet. Die Fallbearbeitung erfolgt soweit möglich telefonisch, schriftlich oder im Einzelfall auch per Skype. Falls nötig, werden Fristen verlängert. Wir haben unsere Klient*innen und Kooperationspartner telefonisch, per Email und auf unserer Internetseite darüber informiert. Die telefonischen Sprechstunden und die Erreichbarkeit der Mitarbeiter*innen sind weiterhin gewährleistet.

Für die Wiederinbetriebnahme mit Publikumsverkehr ab 20.4.2020 haben wir ein striktes Prozedere eingeführt. Die Waage wird Gespräche nur in ausreichend großen Räumen durchführen, sodass ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen den anwesenden Personen gewährleistet ist. Alle Personen werden einen Mundschutz tragen. Türklinken, Tische andere Flächen werden regelmäßig desinfiziert. Wir werden die Klient*innen vorab über diese Maßnahmen informieren und sie darauf hinweisen, dass Gespräche verschoben werden müssen, wenn sie Erkältungssymptome zeigen oder mit Corona infizierten Personen in Berührung waren. In der Waage werden zwei Teams parallel und ohne Kontakt zueinander arbeiten, sodass der Betrieb auch im Falle einer Erkrankung gewährleistet bleibt. Die Waage hat die technische Infrastruktur so eingerichtet, dass die Mitarbeiter*innen auch von Zuhause aus Zugriff auf Dateien und Emails haben. Besprechungen erfolgen per Skype. Wöchentlich werden aktuelle Entwicklungen und Empfehlungen diskutiert und entsprechende Konsequenzen gezogen. Neben der Fallbearbeitung nutzen wir die Zeit u.a. für die konzeptionelle Überarbeitung interner Schulungen, für die Verbesserung der technischen Infrastruktur und die Planung der kommenden Monate.

Wir stellen sicher, dass wir alle Tätigkeiten, die wir wegen der Beschränkungen verschieben mussten, zeitnah erledigen. Das gilt auch für Mediationsfälle (beispielsweise Fälle von Häuslicher Gewalt), die in den künftigen Monaten möglicherweise anfallen. Wir halten einen engen Kontakt mit unseren Kooperationspartnern und informieren regelmäßig über aktuelle Entscheidungen.

Für Rückfragen oder Anregungen stehen wir gerne zur Verfügung.